Ich habe es so nötig,
Ihr Denken neben mir zu fühlen.
(Simone de Beauvoir)


 

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Irgendwann 2008

Einst da ich bittere Tränen vergoß
da in Schmerz aufgelöst meine Hoffnung zerrann
und ich einsam stand am dürren Hügel,
der im engen dunklen Raum die Gestalt meines Lebens barg -
einsam, wie noch kein Einsamer war
und von unsäglicher Angst getrieben,
kraftlos, nur ein Gedanke des Elends noch -
wie ich da nach Hilfe umher schaute
vorwärts nicht kam und rückwärts nicht
und hing am fliehenden, verlöschenden Leben
mit unendlicher Sehnsucht

da kam aus blauen Fernen
von den Höhen meiner alten Seeligkeit
ein Dämmerungsschauer -
und mit einem Male riss
das Band der Geburt, des Lichtes Fessel
hin floh die irdische Herrlichkeit und meine Trauer mit ihr
zusammen floss die Wehmut
in eine neue, unergründliche Welt
die Nachtbegeisterung, Schimmer des Himmels, kam über mich
die Gegend hob sich sacht empor
und über ihr schwebte mein entbundener neugeborener Geist

27.6.11 16:23
 


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